Das Schriftzeichen:
In der Chinesischen Mythologie gelten Mäuse und Ratten als besonders weise. Es heisst, dass sie uraltes oder gar okkultes Wissen besitzen. Dem Volksglauben nach hat eine Ratte eine Lebenserwartung von 300 Jahren. An ihrem 100. Geburtstag verändert sie ihre Farbe, d.h., sie wird schneeweiss. Als Geschenk erhält sie die an diesem Tag die Gabe der Prophezeiung.
Charakter:
Die Ratten sind der Inbegriff des modernen Powermenschen: nie ganz zufrieden und immer auf der Suche nach Vollkommenheit - und zwar in allen Dingen. Was sie anfangen, das wollen sie auch mit ganzem Herzen zu Ende führen. In die Verwirklichung dieser hohen Ansprüche investiert die Ratte sehr viel Energie. Menschen, die im Jahr der Ratte geboren werden, sind neugierig, geistreich und sehr kreativ. Sie sprechen und leben schnell und gehen das Leben eher intellektuell als körperlich an. Dennoch genießen sie leidenschaftlich alle materiellen Freuden. Sie gehen nur vorher gut kalkulierte Risiken ein.
Ratten sind eigentlich inrovertiert und reden nicht gern über das, was in ihnen vorgeht. Gleichzeitig schätzen sie aber die Kameradschaft mehr als alles andere. Ihre hilfreiche Hand reichen sie allen Freunden und geliebten Menschen ohne Zögern, wenn sie gebraucht werden.
Rattenmenschen lieben das Leben, insbesondere das Nachtleben. Es ist für sie nicht sehr gut, sich in ihren Nestern zu verkriechen. Sie müssen jedoch auch dafür sorgen, Zeit für sich allein zu haben. Ihr spritziger Geist, ihre Kreativität und ihre Neugier machen sie zu guten Kritikern mit präzisen Ansichten. Ihr Rat und ihr Wissen werden von Freunden und Feinden gleichermaßen geschätzt.
Rattenmenschen können aber auch opportunistisch, exzessiv, aggressiv und manipulierend sein. Ihre Liebe zum Spiel, zusammen mit einem geradezu zwanghaften Abwägen aller Risiken, lässt sie oft unter Versagensängsten und schlaflosen Nächten leiden. Natürlich sind die gleichen Eienschaften auch die typischen Bestandteile des Erfolgs der Ratte, wenn sie den Weg ihres Lebens mit Schmeicheleien und kreativer Planung beschreitet.
Mondphasenzuordnung:
Der erste Mond (Februar):
Sensibel, intuitiv, ruhelos und kreativ.
Neigt zur Selbstüberschätzung.
Aufsehen erregend und attraktiv.
Der zweite Mond (März):
Still, intellektuell, analytisch, scharfsinnig,
freundlich, skeptisch und geistreich.
Arbeiten hart, aber genießen auch ihre
Privatsphäre.
Der dritte Mond (April):
Wagemutige Spielernaturen mit viel
Glück. Oft ruhelos. Finden spät zu
Reife und innerem Frieden.
Der vierte Mond (Mai):
Etwas reserviert, vorsichtig, praktisch
und erfolgreich. Sind gleichermaßen
empfänglich für das Gute wie für
das Böse.
Der fünfte Mond (Juni):
Kunstfertig, empfindsam, intensiv,
etwas zwanghaft und kreativ.
Überaus körperorientiert. Ordentliche
und sehr geschickte Planer.
Der sechste Mond (Juli):
Glücklich, gesellig, gesprächig, geistreich
und kalkulierend. Stehen liebend gern
im Mittelpunkt. Hervorragende Verkäufer
und Politiker.
Der siebte Mond (August):
Kreativ, unsicher, emotional, ruhig und reif.
Leiden oft unter großen Stimmungsschwankungen
und sind von Zeit zu Zeit einsam und mitunter
unglücklich.
Der achte Mond (September):
Schnell, wachsam, intelligent, erfolgreich,
kunstfertig. Dramatische und besitzergreifende
Liebhaber. Manchmal fast schon übergroßes
Selbstvertrauen.
Der neunte Mond (Oktober):
Kritisch, skeptisch, klug, geistreich, kreativ,
agil, aktiv und ruhelos. Perfektionistische
Denker und Planer. Finden oft nur schwer
Zugang zu anderen Menschen.
Der zehnte Mond (November):
Aggressiv, berechnend, oftmals unzufrieden
und leicht abzulenken. Neigen zu Süchten
aller Art.
Der elfte Mond (Dezember):
Sehr neugierig, intelligent, künstlerisch,
eigensinnig und einfallsreich. Lassen
sich zwar leicht ablenken, finden letzendlich
aber doch ihren eigenen Weg.
Der zwölfte Mond (Januar des folgenden Jahres):
Gesprächig, dickköpfig, aggressiv, ausdauernd,
berechnend, freundlich und intelligent. Haben
viel Energie und arbeiten hart, wirken manchmal
unsensibel und rücksichtslos.
Das korrespondierende Element:
Das grundsätzlich korrespondierende Element der Ratte ist das Wasser.
Wasser steht in Harmonie mit Holz und Metall, aber im Konflikt mit Feuer.
Sternenkonstellation:
Der Palast im Jahr der Ratte wird vom Erdstein (Saturn) regiert. Er beherbergt vier wichtige
Häuser: Dou, Niu, Nu und Xu, die den westlichen Sternenkonstellationen Schütze, Widder und Wassermann entsprechen.
Energie und Gesundheit:
Gesundheitliche Probleme hängen bei Ratten meist damit zuammen, dass sie kaum auf die Signale ihres Körpers achten. Trotzdem neigen sie dazu, sich ständig um ihre Gesundheit zu sorgen - und zwar nicht grundlos, denn Ratten sind anfällig für alle möglichen, vor allem aber stressbedingte Krankheiten. Dieses Problem könnten sie mit Entspannungsübungen und gesunder Ernährung aber gut in den Griff bekommen. Als flotte Partymenschen müssen sie sich vor einem Übermaß an fetten Speisen, Zigaretten, Alkohol und Medikamenten in Acht nehmen.
Beruf und Erfolg:
Rattenmenschen fühlen sich recht schnell unterfordert, wenn sie nur als Handlanger arbeiten sollen. Ihr Ehrgeiz braucht ein Ventil. Auf ihre Kompetenz und ihr Gespür kann man sich jederzeit verlassen. Die vielseitigen Begabungen und ihre Intelligenz macht Ratten für jede Art vonBeruf geeignet. Sie sind erfolgreich tätig in der Buchhaltung, im Handel, im Designbereich, in der Finanzplanung, in der Justiz, im Ingenieurwesen, in medizinischen Berufen, in Wissenschaft und Kunst, in der Unterhaltungsbranche und auch in der Politik.
Wenn es um Geld geht, verhalten sich Ratten geradezu zwanghaft. Die Kombination aus aggressiver Risikobereitschaft und ihrem dennoch vorsichtigen, berechnenden Naturell macht sie aber zu umsichtigen Investoren und scharfsinnigen Finanzplanern. Sie haben das Talent, aus jedem Projekt einen hübschen Gewinn zu erwirtschaften. Wirkliche Geldsorgen kennen sie für gewöhnlich nicht, aber viele Rattenmenschen drehen dennoch jeden Cent dreimal um.
Gefühle und Liebe:
Rattenmenschen sind von Natur aus sehr diskret. Sie wirken daher äußerlich ruhig und reif. Hinter der Fassade sind sie jedoch oft innerem Stress und brodelnder Unzufriedenheit ausgesetzt. Dahinter steckt aber nur die große Angst, verletzt zu werden. Wenn sie alleine sind, erleben sie Phasen voller Angst, Ruhelosigkeit, Nervosität und Launenhaftigkeit. Ratten sind romantisch und ser gesellig. Außerhalb ihrer notwendigen privaten Augenblicke benötigen sie ständig Zuneigung in Form von Freundschaft und Liebe, und das macht sie sensibel, sentimental und verletzlich. Ratten hängen außerordentlich an ihrer Familie. In der Liebe sind sie wie auch im Beruf Perfektionisten. Rattenmenschen sind von Sex geradezu besessen und sehr einfallsreich dabei. Sie sind warmherzig und begehrenswert. Sobald sie einmal wirklich lieben, sind Ratten leidenschaftliche und sehr intensive Partner. Die Liebe hilft ihnen dabei, ihre angeborene emotionale Verschlossenheit zu überwinden.
Die Ratte und ihre Partner:
Ratte:
Zwei Ratten können einander gut unterhalten, aber sie müssen ihre Neugier zügeln und ihre Geheimnisse des anderen respektieren. Diese Beziehung wird wohl nie sehr tief gehen, dafür aber auf alle Fälle sehr lustig werden.
Ochse:
Die Ratte zieht aus der Stabilität und der Stärke des ausdauernden Ochsen viele Vorteile. Da sich ihr Optimismus gegenseitig verstärkt, ermöglicht ihnen das, ihre Ängste zu vergessen. Dies kann eine lang andauernde und sehr glückliche Beziehung werden.
Tiger:
Hier ist Vorsicht geboten. Der Ratte wird höchstwahrscheinlich schmerzhaft auf ihren Schwanz getreten. Den Tiger wird hingegen die Stärke der Ratte überraschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese konfliktreiche Beziehung hält, ist eher gering - wenn sie aber doch funktioniert, lernen beide mehr, als sie jemals erwartet hätten.
Hase:
Hase und Ratte haben viel gemeinsam. Der Hase ist ebenso schlau und sogar noch schneller. Ihre Beziehung ist zu gut, um wahr zu sein, und für gewöhnlich ist sie es auch nicht. Verlangt die Ratte eine stärkere Bindung, fordert der Hase mehr Freiheit. Anzuraten nur für eine Ratte, die gerade nicht in monogamer Stimmung ist.
Drache:
Sexuell passt kein Paar besser zueinander als Drache und Ratte, und die Ratte kann danach regelrecht süchtig werden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass es dem Drachen bald langweilig wird, nach dem Weg in den geheimen Kern der Ratte zu suchen. Sobald der Zauber gebrochen ist, kann er nicht wiederhergestellt werden. Da es die Ratte kaum ertragen kann, desen Partner wieder zu verlieren, ist bei dieser Beziehung eher Vorsicht angebracht.
Schlange:
Die Ratte denkt, sie hätte mit der schlauen, stillen und trickreichen Schlange viel gemeinsam. Dabei bewegt sie sich auf ziemlich dünnem Eis, den ndie Schlange kann die Ratte jederzeit verschlingen. Dies ist eine sehr gefährliche Liebschaft, bei der die Ratte für gewöhnlich der Verlierer ist.
Pferd:
Angesichts des Konfliktpotenzials zwischen den Sterngruppen dieser Zeichen sollten sich die Ratte und Pferd eigentlich lieber voneinander fernhalten. Stattdessen fühlen sie sich jedoch von einander geradezu magisch angezogen. Wenn eine solche Beziehung zustandekommt, sollten sich die Partner besser auf eine stürmische See vorbereiten und ein Rettungsboot zur Hand haben.
Ziege:
Diese beiden treffen sich besonders gern bei Konzerten oder in Museen und denken, sie sprächen die gleiche Sprache. Wenn sie nach Hause kommen, finden sie jedoch leider heraus, dass sie sich eigentlich nichts zu sagen haben. Die aktive, satirische Ratte verspottet die Ziege, und am Ende schmerzt es beide. Wnn die Ratte nicht lernt, freundlicher zu sein, sollte sie die Beziehung lieber schnell beenden.
Affe:
Die Ratte und der Affe bewohnen für gewöhnlich nicht die gleiche Sphäre des Lebens und begegnen sich daher nur selten. Wenn es aber doch passiert, ist ihnen alles andere egal - sie verlieben sich meistens fürchterlich ineinander! In ihrer Beziehung können sie sich sozusagen einen Baum friedlich teilen: Einer lebt oben auf den Zweigen, der andere unter der Erde bei den Wurzeln. Solange die Spielregeln beiden klar sind, können sie gut zusammenleben.
Hahn:
Die Ratte kommt bei Nacht heraus und stiehlt dem Hahn bzw. den Hühnern gern das Futter und die Eier. Sie sollte sich jedoch hüten, sich am hellichten Tag in den Hühnerhof zu wagen, denn dort wacht ihr natürlicher Feind: der Hahn. Diese beiden genießen es war, im Beruf zusammenzuarbeiten, aber eine Ratte, die an die aufrichtige Liebe eines Hahns glaubt, ist sehr naiv.
Hund:
Der Hund und die Ratte können schnell gute Freunde werden. Mehr wird aber kaum möglich sein, denn der Hund wird der Ratte nicht genug persönlichen Freiraum lassen. Es erfordert schon eine sehr tolerante Ratte, um den anhänglichen Hund zu erdulden. Eine Ratte, die aber so tolerant ist, kann leicht verletzt werden.
Schwein:
Das Schwein ist nett zur Ratte, spielt gutmütig bei all ihren verrückten Ideen mit und lässt sie auch allein, wenn sie allein sein möchte. Die Ratte sollte gut darauf achten, diesem wunderbaren Freund nicht wehzutun - weder durch ihren ausgeprägten Sarkasmus noch durch Untreue. Eine Ratte, die so einen entgegenkommenden und liebevollen Partner gefunden hat, kann sich wirklich glücklich schätzen. Die stabilste Beziehung für Ratten.